Finanzcheck durch "gewerbliche Vermögensberater": Hohes Einsparungspotenzial
23.11.2009

Gewerbliche Vermögensberater sind gesetzlich dazu verpflichtet, den für die Lebensumstände und -ziele ihres Kunden optimalen Finanzplan zu erarbeiten. Dies ist möglich, da sie völlig unabhängig von Banken, Versicherungen und anderen Produktpartnern tätig sind. Aufgrund ihrer Kompetenz in den Bereichen Finanzierung, Aufbau und Erhalt von Vermögen, Lebens- und Unfallversicherungen sowie Consulting zur Veranlagung in Wertpapiere und Investmentfonds, das sie als Partner von Wertpapierfirmen erbringen, können sie bei der Finanzplanung Leistungsüberschneidungen und -lücken vermeiden.

Da sich die Lebenssituation und die Bedingungen am Finanzmarkt rasch ändern können, rät Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, zu einer laufenden Überprüfung des Produktportfolios. "Ein neutraler Finanzcheck durch einen Gewerblichen Vermögensberater birgt ein deutliches Einsparungspotenzial, das nicht verschenkt werden sollte", betont Göltl.

Um sicher zu gehen, das für sich persönlich optimal geeignete Angebot zu erhalten, empfiehlt Göltl Konsumenten, auf Honorarbasis mehrere Offerte einzuholen: "Durch den Vergleich der Offerte kann jeder für sich erkennen, welcher Berater mit dem von ihm erstellten Finanzplan die individuellen Anforderungen am besten berücksichtigt hat. Durchaus sinnvoll ist es auch, das Angebot der Hausbank von einem objektiven Gewerblichen Vermögensberater überprüfen zu lassen."

Kein blindes Vertrauen: Überprüfung der Berechtigungen eines Beraters erforderlich
Um sich gegen unseriöse Angebote abzusichern, sollte auf www.wko.at/finanzdienstleister überprüft werden, ob ein Berater auch tatsächlich eine Gewerbeberechtigung vorweisen kann. Denn Gewerbliche Vermögensberater werden einer strengen Gewerbe-Zulassungsprüfung unterzogen, bei der sie fundierte Kenntnisse und Know-how für diesen breiten und verantwortungsvollen Tätigkeitsbereich nachzuweisen haben. "Das Vertrauen zu einem Berater - auch wenn er zum Bekanntenkreis zählt oder empfohlen wird - darf nicht blind sein. Es muss auf dem Nachweis einer Berechtigung beruhen, die eine entsprechende Qualifikation garantiert", nimmt Göltl die Konsumenten in die Pflicht.

Voraussetzung bei Inanspruchnahme einer Dienstleistung im Versicherungsbereich sollte zudem der Eintrag in das Versicherungsvermittlerregister auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend unter http://versicherungsvermittler.brz.gv.at/

und im Wertpapierbereich das Vorliegen einer Konzession (bzw. die Mitgliedschaft in einem Haftungsdach) auf der Website der Finanzmarktaufsicht www.fma.gv.at sein.

(Quelle: FONDS professionell bzw. WKÖ)

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